248 Geschlecht. Bienen. 889
^is,
inkri^>r!>^^!k/ AS^
!kK?
kommen aber in diesem Geschlecht? zweyerley vor,nämlich Bienen und Hummeln. Die ersten werde»eingelheiit in Mucrerbiemn, oder Königinnen,)in Männern, (oder Deckbienen,) und in unge«sck leck>rerre, (oder Arbettsdienen,) die man fran-zösisch iVIuIets, das ist, Arbeite,U nennet Aus«seedem macht n»an auch einen Unterschied zwischenzabmen und wilden Bienen; jene sind eigentlichbcy alle», unter dem Namen der Honigbienen be«kanm, und machen in diesem Geschlechts "die risteArtaus, daher wir alles, was davon ins besonderezu sagen ist, bis dahin versparen, und jetzo nur dasAllgemeine anführen. Diese aber, nämlich die Wil-den) find in Farbe und Zeichnung, auch öfters derGestalt nach, von den Zahmen ziemlich verschieden.
MMch
Die Hummeln hingegen sind größer, breitetund dickleibiger als die Bienen, haben einen mehren«theils rauhhaarigen Körper, und machen ein vielund stärkeres Gesumse.
^ In Absicht auf die Sexe, giebt es also wesent-lich drcverleli: ) die Männchen mit einem Zeu-
ebon, Vgungegliede, ohne Angel, r) Dieweibcher» init>g jKReinem Angel, r, Die Zwitter, die gar nicht zurWMBegattung, sondern nur zur Arbeit dienen. Nach^pldcn verschiedenen Arten bauen sie ihre Nester in hohlekille; lMäume, in der Erke, in Thon, in Steinhaufen undWß Dergleichen, und verfertigen selbige von Leimen, Baum«
. htHchlättern, Mooß und dergleichen. Sie leben in Ge,
' sellschaft, (die einsamen Bienen ausgenommen, > und^machen regelmäßige Zellen, eine an die andere, so5^,,'wie die Wespen, mir denen sie auch kisserlich viele«''Sehnlichkeit haben. In diese Zellen legt das Weib.
-„chen oder die Mutterbiene in jede ein Ey. Diese^" ^Eyer brüthen in wenigen Tagen aus, und dann findweisie weiche Würmerchen ohne Füße, mit eine»»braunen, und^twe-s härteren Kopfe, und dreyzehen
LebsnS»
art.
Linne V.THeil.
Lll
Ringen