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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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888
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Geschl.

Benen»

nung.

Geschl.

Kenn«

pichen.

888FünfteCl. V.Ord. MithautigenFlügely.

248. Geschlecht. Bienen.

^mLnoprera: ^pis

cnn bey der unbegreiflichen Menge Honig undWachs, die allenthalben in der Weltvorrä»thjg ist und täglich gebraucht wird, noch irgend einLeser seyn sollte, der nicht wüßte, was eine Bienewäre, und sie nicht aus allen Insccten heraus kennensollte, dem verzeihen wir es nimmermehr. Weil wiralso das Gegentheil vermuthcn, so wollen wir, (zu-mal es so viele berühmte Bienengesellschaften giebt,und alle Buchläden voll von ihren vortrcflichen Wer»ken und Wahrnehmungen sind,) bey diesem Geschichtegar nicht weirläuftig seyn, sondern in der Kürze nur dassagen, was höchst nöthig ist.

Sie heissen hebräisch Debora, wegen ihre-GesumseS und klugen Anführung zur Arbeit; grie»chifth Melillä oder Melitta, wegen des Honigs densie sammlen; lateinisch ^pi8, wegen ihres Angel-,davon das französische ^.beille; italienisch^pe; spanisch ^beia; holländisch Lyon;englisch Lee; schwedisch Li; deutsch Bienegekommen ist.

Die Kennzeichen sind folgende: Das Maul hatKiefer, und einen eingebogenen Rüßel mit zwey dop»pclten Scheiden. Die Flügel sind bey Männchenund Weibchen flach, die Männchen haben keinenStachel, aber die Weibchen, und auch die Zwitter,(welche zu keiner Se>re gehören,) haben einen schar-fen etwas gebogenen Angel, der verborgen ist. Es

kommen