Larve.
Tönchen
Kamm»
stiege.
kecilni-
cvrrrlr.
792 Fünfte Gasse. IV.Ordn. Adsrflügel.
Die Larven sind länglich oval, haben einen klej,ncn Kopf mit zangenförmigem Gebiß, welches über,einander schlägt. Das Bruststück ist klein, und derHintere Körper dick und groß, lauft aber nach demSchwänze zu dünne aus. Sie haben sechs Füsse,davon zwey am Bruststücke, die vier andernaber am ersten Ringe des hintern Körpers befestigetsind. Der Farbe nach sind etliche grau, andere cikro,nengelb oder zimmetfärbig, oder auch wohl gestreift.Jeder Ring hat übrigens an den Seiten gewisseWärzchen, aus weichen Haarbüschelchen hervorrreken.
Diese Larven sind fast in vierzchen Tagen er«wachsen, alsdann spinnen sie sich in ein Tünchen ein,daß die Größe einer Erbse hat, und ganz dicht ist,stark aber, daß sie wie die Raupen aus dem Maulespinnen sollten, lassen sie den Faden aus dem Afterfahren. In diesem Tönnchen verweilen sie nichtlanger, als etwa drey bis vier Wochen, cs müßtedenn im Herbst seyn, da sie bis zum Frühjahr warten.
Die Stinkfliegen, wenn sie ausgekrochen sind,leben von Pflanzenläusen, fliegen träge, haben gold«glänzende Augen, und sehr große Flügel nachVerhältnis des Körpers. Man zählet folgendeiz. Arten:
I. Die Kammfliege, liemerobiuspeÄimcornis.
Es sind die Fühlhörner an dieser Art an dereinen Seite wie ein Kamm gefedert. Die Flügelsind weiß, und mit brauen Nerven und aderigenZeichnungen, deren Vergliederungen weiß sind, gezie»ret. Sie gehöret unter die größten, und wird inNordamerika gefunden.
2. Der