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Fünfter Theil : Zweyter Band (1775) Von den Insecten : nebst vierzehn Kupfertafeln
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Seite
781
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2ZZ. Geschlecht. Tagthkerchen. 78 l

9 Das Stundenthkerchen. Lpkemera

korsriÄ. durstige

Dieses Tbicrchcn ist nur zwey Linken lang, in 9. ^Holland gemein, und wird daselbst: bim genannt. Stunde,Die Flügel sind weiß, und am dicken Rande schwarz,lich. Ausser den ordentlichen Augen zeigen sich noch ^rr.über jedem zwey andere glänzende Puncte, so daß sie ri».sechs Augen zu haben scheinen. Wenn man Abendsan den Gewässern spazieret, hängen einem die Klei,der oft so voll, als ob sie gepudert waren. Diejenigen,die Abends aussel liefen, sind Morgens schon alle todt.

Es mügm also hrec viele nur eine Stunde leben.

Wenn ihnen aber ,ede Minute eine Stunde lang zuscyn dünkt, so verlieren sie bcy ihrem kurzen Lebenweniger els wir, da uns die Stunden unter den Han,den verschwinden, als ob cs nur Minuten wären.

Mt, t.' 10. Der Strichling. Lpkemerä 8m'ak3.

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s, nch l Die Flügel sind glaßartig, aber gestreift. Das lUig.smspe« Bruststück ist braun, und der Hintere Körper weiß. Ltrist,»äersmd.

11. Der Zwcyflügel. Lpkemera äiprcra.

elL W Wir oben gesagt, daß die hintern, oder ,r^

, untern Flügel der Tagthierchen ungemein klein sind, ?wey»

Ms, denn sie erreichen nicht den vierten, ja nicht den scch, AAv.i Ä Kt Theil der Größe, den die obern Flügel haben; ^ ^Allein an gegenwärtiger Art kann man die hinternFlügel kaum sehen, und darum wird sie zwcyfiüge,

»isA genannt. So gehet die Natur in ihren Veran,

M derunqen fort! Ucbriqens ist die Randrippe der obern. ^ Flügel braun und aschgrau gefleckt.

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