Klagelieder Jeremias. 701
chaelis ä) und Dakhe, e) in diesen Elegien nichtden gänzlichen Untergang des StatS, sondernbloS die Unfälle gelesen, welche ihn nach derSchlacht bei Megiddo betroffen haben (2 Chron.XXXV. 20-27. 2 Könige XXIII. 29.go). Eingroßer Theil des hebräischen Heers war damalsauf der Wahlsiatt geblieben, der König selbstan seiner Wunde gestorben, kein Monarch aufdem Thron und doch der Feind im Lande!Joachas nimmt zwar in Eile mit dem Willendeö Volks Besitz vom Thron, aber im ztenMonath nach der Schlacht pflanzen doch dieFeinde, die Aegyptier, ihre siegreichen Fahnenin der Hauptstadt, Jerusalem, auf. Bei die--senUmständen (dies bauen die Ausleger auf diebisher erzählten gewißen Angaben der hebräi-schen Geschichtschreiber) müsse wohl Niederlageauf Niederlage gefolgt seyn; IoachaS werdegewiß sein Heil in einem Treffen vorher ver-sucht haben, ehe er sich habe absetzen und denFeind über den Thron schalten lassen. DieSchlacht sei wahrscheinlich wieder unglüklichausgefallen, und die flüchtige Armee habe sichalso wohl in den einzigen haltbaren Ort, nachJerusalem, gezogen, und dort eine Belagerung
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ä) Michaelis ZUM ös ü-cr-r Hedr. xoeli x.
4?7 der -ten Gotting. Ausg. und in den Anmer-kungen zur Uebersetzung der Klagelieder.
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