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3 (1783)
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Rlagelieder Jeremias. §99

teste und Greise. Auch nach unseren Buchfallen iin Tempel II- 20) Priester lind

Propheten.

So waren also Heiden in den Tempel ge-kommen, denen Gott den Zutritt zu seiner Ver-sammlung versagt hatte (l- * o); und wo mansonst Loblieder singen hörte, da hallte nun dasMordgeschrci der Feinde wieder (ll. 7).

Tempel und Stadt werden zerstöhrt. DerFeind legt an die Mauern der Paläste Gottesseine Hand (ll. 7); die Wände, mit Gold in-crustirt, werden niedergerissen, und die heili-gen Steine auf den Straßen herumgestreut<lV. 1).

Mit der Laube Gottes wird auch der Gar-ten (der Tempel mit der Stadt) verwüstet (II.6): der Meßstrik der Verwüstung wird ausge-spannt (ll. 8), die Thore werden niedergerissen,die Riegel zerbrochen, die Festungswerke ge-schleift (II. 9), von Grund aus Zion ausge-brannt (IV. ii. sähe noch II. i. 2. ;. 16). —Eo sinkt die schönste Stadt, Schmuk und Freu-de des Landes (II. 15), wie die Propheten schonvor langer Zeit verkündet hatten (II. 17).

Ein großer Theil des überwundnen Volksmuß ins Land des stolzen Siegers ziehen (I. g.5. 6.18. II. 9. IV. 2); dort liegt der Königselbst gefangen —- so verschwindet auch die lezteschwache Hofnung, die noch Anfangs mancheExulanten hegten, daß sie vielleicht noch unter

einem