Amos,
r?4
Bei der Sammlung des Kanons wurdeAmoö, weil er zu den kürzern ^Propheten ge-hörte, unter die 12 kleinen Propheten gestellt.Das N. T. macht einigemal Gebrauch vonihm (Apostelgesch. VII. 42 ff. vergl. AmoSV.2z. 26; Apostelg. XV. 16 ff. vergl. Amoö IX.11 ff.). Auch Philo (§. z z. 2) und Iosephusschließen ihn in ihren Nachrichten von den hei-ligen Nationalbüchern der Hebräer so wenigaus, als Melito (§.51), Origenes (§. 54),Hieronymus (§.55) und der Talmud (§. 56).
Endlich ist es unerweiölich, daß die Judenden Amos (Kap. IX. 12) verfälscht haben, umden Christen eine Schilderung der glüklichenZeiten des Meßias, in denen die wahre Got-teSverehrung würde hergestellk werden, zu rau-ben. 5 ) Zwar ist es wahr, daß Iacobus (Apo-stelg. XV. 16. 17) durch st
xsiin^otirot -rsi-vsvKu^isv einen vondem masorethischen sehr abweichenden Text citirt.Dieser lautet:
und Iacobus griechische Worte würden hebräischheißen müssen: rnvr
!^dr. Aber beschreibt auch Amös in denlezten Versen seines Buchs wirklich die glük-lichen Zeiten des Meßias, und nicht vielmehrdie nach dem Exil? Würde er im ersten Fallsein Gemählde aus lautern Bildern von politi-
schem
L) esrmlna Osvläis 1.1.x. IO.