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3 (1783)
Seite
292
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Amos.

14) seiner Lebensart nach, wozu ihn vielleichtnicht bloö sein Vaterland, sondern auch schonseine Geburt bestimmte. Zwar nennt Amosseinen Vater weder mit Namen, noch beschreibter ihn (Kap. VII. 14) deutlich genug nach sei.nem Stand. Aber da sein Vater in einer Ge-gend lebte, welche die Natur bloö für Hirtenbestimmt hatte; da Amoö, der Sohn, einHirte war, und in der alten Welt die Söhnegewöhnlich der Lebensart ihrer Vater folgten; c)

da

setzt wohl durch » v-.s«--', und Aquila

durch» richtig vergl. 2 Könige IN. 4.

Ang derselbe Fall ist bei dem Namen -^2, densich der Prophet Amos VII. 14 giebt- Man darfihn nicht durch Kuhhirten übersetzen, wenn mannicht gegen dieSirte» dcsOrients verstoßen wist,wo sich ei» Hirte gewöhnlich nur mit Einer Gat-tung von Viel) beschaffligct; nach denen Amosnicht Kuhhirte und Schäfer zugleich scyn konnte. .ist der allgemeine Name eines Hirten (sowie

1^.22 der allgemeine Name einer Heerde), derdurch den gleich darauf folgenden Zusatz „Gott„nahm mich hinter den Schafen weg" naher be-stimmt wird.

c) Einigermassen erhellt diese Gewohnheit auchschon aus Amos Vil. 14 aus dem Ausdruk:„ich bin nicht der Sohn eines Propheten" —aus welchem sich folgern laßt, daß im ReicheIsrael, wo es gelernte Propheten gab, der Sohnder Kunst seines Vaters folgte, und, wie er,Prophete wurde. x«, »»

sagt Herodot von den Aegypkiern.