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Jeremias.
2. Er lebte, als die hebräische Spracheschon verblühet hatte, und der feine Unterschiedzwischen manchen Wörtern sch nicht mehr em-pfinden ließ Daher brauchte er 020 für(Herein. IV. 14), welches sich kein reinerSchriftsteller der altern Zeiten gestattet habenwürde. Sein Ohr war schon zu verstimmt, alsdaß er überall den grammatischen Unterschiedmancher Ausdrüke, wie z. B. zwischen Oldrgund OMd!; TfiHdr und gefühlt hättet
Daher steht Herein. I. 16 für , wie
X. 5. XX. ii. XXXIII. 9. XXXV. 2 "Nid.' für'lsTldL Herein. XII. i wie XIX. r o (und öftersin den Varianten, wie Xll. z. XVI. 7. XX. 11u. s. w>). Und dieselbe Verwechslung begehenandre Schriftsteller, die um eben dieselbe Zeitgeblühet haben, wie Ezechiel XIV. 4. XXVII.26. XXXVII. 26 rc. ferner 2 Könige 1 .15. III.11. 12. 26. VI. 16. VIII. 18 rc. Auch imGebrauch des Artikels ist seine Empfindung»licht mehr so fest, wie der älterer Schrift-steller. Er seht ^2.-, ^ für
Herein. XXXVIII. 6 und ander-wärts den Artikel falsch, wie Herein. XXV. 15.26. XXXVII. i u. s. w. Er braucht nach ei-nem Sprachfehler für He-
rem. XIXX. n, wie Ezechiel (XXXVII. 7)für Auch kommtHeremiaS
mit dem Verfasser der Bücher derKönige, undEzechiel darinn überein, daß sie das ruhende N
im