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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
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Von den Puppen. Z5Z

Puppen sich mit einem Bande um den Rücken befe,stigen. (Tab. XV. r.) Sie brauchen als Rau, l'.XV.pen hiezu verschiedene Mapimen, und besonders, daßsie durch Verbiegung ihres Kopfs einen Bogen ma-chen, (siche XV. 6ss- g ) denselben mit den 5§.z.Füssen sesshaften, und viele Faden übereinander zie,hcn, bis sie ein ganzes Gebinde haben, worein siehernach auch mit dem Kopfe schliefen, und sich dannzur Puppe verwandeln.

Dieses sind nun die Beschäftigungen derer,welche ihre Puppen frey und bloß befestigen. Allein chen.man findet noch andere, die sich vorher mit einemReste verwahren, und sich ganz einspinnen, welchesGespinst man Tönnchen nennet, und diese Tönn-chen find wiederum sehr verschieden, eyrund, aneinem Ende spitzig, oder an bcyden Enden gleich dick,öfters nur wie ein Flor, wodurch man die Puppeerblickt, (siehe lab. XV. ^.) ja manche ganz ^ xvdichte, inwendig glatt und gcwürkt, auswendig bau, 'schich wie Wolle. (Siehe l^ub. XV- 6^. ii.) und n.

Die Farbe dieser Tönnchen ist nicht einerley;sie sind weiß, gelb, braun, ja manche sehen aus,als ob sie bepudcrt wären, auch ist die Materie nichteinerlei), denn einige spinnen sich ordentlich ein, unddieses Gespinst ist von etlichen die bekannte Seide,von den mehrestcn aber ein wolliges Wesen. Ande,re gebrauchen ihre Raupenhaare dazu, und machensich also ein tuchenes Kleid; wieder andere, die mitbeyderley Baumaterialien nicht versehen sind, neh,men dazu die Blätter von den Bäumen, auch Stein,chen und Papier, ja sogar Baumrinde, wie Isb. i>. xvXV. KZ. 6. zu sehen ist, zu deren Verfertigung die 'Raupe dünne Rindenschieferchen in lauter Täfelchenbeist, und sie wie die Tafel in dm Fenstern ganzkünstlich zusammen leimt, damit sie ein Dach be»komme, welches sie von der Spitze aufbaut, je län,

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