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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
552
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FünfteClasse. Ill-Ordn. Staubflügel.

^.XV. Die glarrrunden Puppen sind entweder dick§§-4» und kur;, oder dünn und lang, alle aber liefern dieNachrschmettcrlinge, (siehe ssud. XV. 4-) eini-ge wenige ausgenommen, welche die Pfeilschwänzebringen.

Farbe. Der größte Theil ist kastanienbraun, viele sindschwarz, wenige gelb oder grün, etliche sind weißmir Punkten, oder als vergoldet, cs bleiben abernicht allezeit die ersten Farben. Die Goldfarbemancher Puppen, die griechisch LstrzMicies, la-teinisch Xureliae genennet werden, ist nicht alle-zeit das beständige Merkmahl einer gewissen Art.

Inzwischen ist jede Puppe nicht bloß als eineHülse des Insects, sondern als das Inscct selber, anzusehen, indem die Lineamenten der zukünftigenTheile in de^Hant der Puppe selber stecken, welchehernach nur durch Verdickung das obere Wesen gleicheiner Vcrhautung abwirft.

keben. Da nun aber jedem bekannt ist, daß die Pup-pen auch ihr Leben haben, weil sie den spitzigen ge-ringelten Theil bewegen, so verstehet sich von selbst,daß sie der Luft gewesen und Athem hohlen müssen.Dieses gcschichet durch feine Luftlöcher am obcrnTheil, welche, wenn sie mit Ocl verstopft werden,den Tod nach sich ziehen.

Befeftp Merkwürdig ist es, wie man die Puppen zu-Zu»g. weilen befestiget findet. Einige nämlich, und zwarallezeit die eckigen, hängen sich gegen die Zeit der Ver-wandlung als Raupen, durch einen gesponnenenDrat, am Schwänze auf, und nicht lange darnachwerfen sie durch eine wurmförmige Einkrämpfungund Dehnung des Körpers die Haut ab, welche auf-berstet, und nach verschiedenen Schleuderungen derPuppe herunter fällt, da denn die Puppe hängenl'.XV. bleibt. (Siche l^d. XV. i.) Noch mehr§§.». aber ist cs zu verwundern, wenn einige Arten der

Puppen