Druckschrift 
Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
497
Einzelbild herunterladen
 

226. Geschlecht. Wanzeu. 497

«esäumt. Brust undAfter sind mit rochen Banden ver»sehen. Das merkwürdigste ist , daß diese Art garkeine Flüg-l hat, und daß folglich die Flügeldecken ^ 'nur blind darüber liegen. Man hat sie hin und wie-der in Europa, besonders aber bey Colmar indcnWaldpappcln gefunden.

79. Der EgYPtier. Limex HeZMiug. ^

Er ist roth und schwarzbunt, die Deckschilde Egyp»sind roch und haben schwarze Spitzen. Egypten Uec.ist das Vaterland. AU'

80. Die Creutzwanze. Oimex ^.näreae.

Die Benennung ist von dem St. Andreas- gs.creuy hcrgcnommen, davon diese Wanze eine Zeich, Creutz.nung auf dem Rücken führt. Die Farbe ist blut» Wanze,roth, aber die Fühlhörner, Schenkel, Schnautze undFlügel sind schwarz. Man hat sie auf der Insel Ja- 'maica in den Wäldern angetroffen.

81. Die Steinwanze. Limex 83xsti!i8.

In den steinigten Gegenden Deutschlands 8r.ist eine Wanze befindlich, welche am Kopfe einen ro. Stein»then, und nach »orne zu zwcyzackigen Flecken hat. wanze.Das Bruststück ist in der Mitte und an den Seiten»linien roth, das Schildlein schwarz. Die Flügel.decken haben drey rothe Flecken, einen am Schildleln,den andern in der Mitte und den dritten an der Spi»tze. Die Brust hat auch auf beyden Seiten drey ro.the Flecken. Der Unterleib aber hat schwarze Ban.de und Flecken. ^ '

82. DerPensylvanier. Limex 8uccinÄus. 82.

a..k p'nftlvanien hält sich auch eine Wanze vmNe?auf, deren Flügeldecken am äußern Rande blutfärbiq 8uccin-Ltnne V.Tbeil. 'X r ' ^ Nu,.