426FünfteCl.II.Ord.mithalbenDeckschilden.
men, und machen sich über das Gctraide und Mehl,Gryüen zwar vom Eye an, bis nach der letzten Verhau»tunq. Auch hat man wahrgenommen, daß sie gcr»re Regentropfen trinken, und in ihren Höhlen al»lerhand Vorrath von Speisen sammlen. Die Eyerwerden in eine Höhle gelegt, die wiederum mit Erdeverstopft wird.
Der bekannte Gesang dieser Insecten, den manzuweilen Abende im Getraide auf dem Felde hört, ist dieLockstimmc des Männchens, und entsteht, wie manvermutdec, von einer Reibung der Dcckschilde ge-geneinander , oder vielleicht von der Reibung desBruststücks gegen die Decksihilde. InderBegat»tunq schiebt sich das Männchen unter das Weibchen,und bringt mit seinem Schafte ein Körnchen an ei«ncm feinen Stiele in die Mutter des Weibchens; die«scö Körnchen scheint die Kraft der Befruchtung insich zu haben, nach welcher das Weibchen wohl drey«sig Euer legt. Nach der Begattung leben Mannund Weib wie Hund und Katzen, und beissen einan-der, es sey dann, daß sie bey kaltem Wetter ein ge-meinschaftlich warmes Nest finden, wo sie sich ruhighalten, weil sie die Kälte nicht vertragen können.Man findet diese Insecten sogar am Vorgebmgeder guten Hofnung, woher das 1ub. X. ii§. z.abgebildete Exemplar zu seyn scheint, weil cs merk-lich größer als alle andere europäische ist.
14. Die Kappengrylle. Oryllus (Ackers)illmbrscularus.
»4. Diese africanischo Art ist schwarz, hat weisseKappen« Spitzen an den Deckschilden, und vorne an der Spi«Elmbrr ^ eine Art einer Kappe oder Schirm. Die Gestaltouirtu^ kommt mit der Feldgrylle überein, nur ist der Kopf' nicht nur durch besagte Kappe, sondern auch durchPie Rostfarbe unterschieden. Das Bruststück ist glart.
Die