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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
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425
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221. Geschlecht. Graßhüpfer. 425

fie gelb, wie sie denn auch hernach bleiben, nur daß L.***sie etwas dunkler werden, und braune Flügeldecken Gryllenbekommen. Kopf und Bruststück sind rund, obenbraun mit gelben Strichen abgezirkelt, und regelmäs,sig gefleckt. Die Flügel find langer als die Decken,und gehen schwanzartiq aus. Zwischen ihren zwcygroßen rauhen Augen führen sie noch drey kleinere,wie solches bcy der Ackerwerbel, oder der Maul-wurssgrylle Ao. 10. statt hat. Die Fühlhörnersind so lang als der Körper, aber am Maule befindensich nur zwey Fühlerchen. Diese Thiere mit Ratzen,pulver und Mehl zu töden ist zu gefährlich; mankann sie besser mit siedendem Wasser in ihren Löcherntöden, oder auch lebendig mit Zucker in einer Flaschesangen, woraus sie hernach nicht wieder können. Siebringen sich selber untereinander darinne um.

IZ. Die Feldgrylle. OryHus (^cketa)

Lampeltris.

Diejenige Grylle, welche sich bey uns und ln 1;.andern südlichen Provinzen Europens auf den Ald,Aeckern, im Felde und auf den Wiesen zeigt, undziemlich bekannt und gemein ist , wird nach ihrernatürlichen Größe auf 'chud. X. z. vorgestellt. i ch. X.

Das Bruststück ist rund, die Flügel sind kürzer Z-als die Flügeldecken, der Schwanz ist mit einer gedop,pelten bürstenartigen geraden Spitze bewafnet, und^e Farbe durchgängig braunschwarz. Wann diese<lrt ohngefähr in die Häuser kommt, so verjagt siedie vorige Art. Daher nennr man sie auch Haus,

Feld. Ufer, Weinberg » und Waldgrylle, dennes ist Immer einerlcy Art. Obgleich vielleicht einigerUnterschied in der Größe, Farbe und Ausbauung desKörpers statt haben mag.

Sie leben von Graß, Krautern, Frucht undDamnen, nagen das Obst an , lichen den Kürbissaa,

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