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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
316
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z i6FünfteCl.I Ord. mit ganzen Deckschilden.

einschliest, mit einer gewissen Federkraft herausschnel-let Denn wenn der Käfer zufällig auf den Rü-cken zu liegen kommt, so bieget er sich mit der hin-tern Spitze des Bruststücks und dem vördern TheileinMHöhe, so, daß er einen Bogen macht, bey wel-chen der Bauch oben in die Höhe stehet, und die be-sagte Spitze des Bruststücks recht tief in seine Gru-be eingedruckt ist, alsdann bieget er den Nacken mitGewalt vorwärts und druckt den Bauch platt, wo-durch die harre Spitze des Bruststücks unten herausschnellet, und gegen den Boden oder Tisch, wo erliegt, anprellct. Dieser Preller ist sodann der Grund,daß der ganze Käfer beträchtlich und manchmaljwey Schuh hoch in die Höhe fährt,

Ucbrigens sind diese Käfer sehr leicht an ih-rer Bauart zu kennen. Die Gestalt ist vollkommenlänglich oval, das Bruststüsk ist länglich viereckig,hat zu beyden Seiten eine ziemlich scharfe Spitze,und macht insgemein einen drittel der Länge aus.

Der Wurm desselben scheinet sich in verfaultenBäumen aufzuhalten, wo man zuweilen den Käferselbst antrift.

Die Anzahl der Arten beläuft sich auf z8, wel-che wir nunmehr beschreiben;

I. Der Wedeler. Kister klabellicorms.

Dieser Springkäfer ist einer von der ersten Größe,r, bey zwey Zoll lang, ganz schwarz, und kommt ausWebe« Indien Wir nennen ihn aber den wedeler, weilriabe!- die Fühlhörner hie an sich kurz sind, von dem drittenstcor- Gelenke an, auswendig mit acht langen wedelarti«M. gen Blättern besetzt find, die zusammen einen schö-nen Wedel oder Fecher ausmachen. Die Flügel-decken, die gleichfalls schwarz sind, haben drey dunkelhervorscheinende aderiche oder nervenartige Rippen.

2. Drr