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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
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315
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209. Geschlecht. Springkäfer.

LoleopterL: L.!arer,

§/ie lateinisiPe Benennung Ll^ter, womit el-

ne auödehnende und daher cntstehendeSchnell- Geschl.kraft angedeukct wird, ist diesem Geschlechts deß- ^wegm gegeben, weil diese Käfer, auf den Rückengelegt, sich auf eine besondere Art in die Höhe schnel-len können, um wieder auf die Füsse herunter zufallen, daher sie auch griechisch^owpeciu und fran-zösisch ^oupingenennct werden. Dieses würde nunim deutschen am besten durch das Wort Schnellka-fer, wie im holländischen durch Kmpwrren, aus-gedruckt werden können, weil man sich aber schonan den Ausdruck Gpringkafer (den die Hollän-der mit 8prir>Alcever8 nachahmen,) gewöhnet hat,ss wollen wir es dabey lassen, und nur dabey erin-nern, daß man solches nicht von einem Hüpfen ver-stehen müsse, dergleichen viele andere Käfer auchthun, die nach Art der Heuschrecken und Flöhe fortespringen, und daher auch wohl springende Käfer kön-nen genennt werden, ( siehe x>g§. igo.) sondernvon einem besondern Schnellen oder Prellen, wodurchdie Käfer dieses Geschlechts ihre Lage auf dem Rü-cken verändern.

Die Kennzeichen, welche der Ritter von diesemGeschlechte angicbt, sind keine andern als bürstenar- Kenn- 'tige Fühlhörner, und dann das Vermögen, auf den Zeichen,Rücken gelegt in die Höhe zu springen, welches dadurchbewerkstelliget wird, daß die Spitze des Bruststücks,di? hinten in eine Gxnbe des hintern Körpers ein-schließt,