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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
300
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Echim

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ZooFünfteCl. I Ord. mitganzcnDeckschilden.

phosphoreecirende Materie, welche macht, daß derWurm des Nachts wie ein Srern oder blitzender Dia-mant glimmet. Alle Ringe sind oben hart und un-ten weich. Der Kopf ist klein, hat seine Fühler undein zangenförmiges Gebiß

io. Gegen der Zeit der Verwandlungliegt der Wurm einige Tage still, verwechselt dieHaut in einer krummen Lage, uud gicbt sodann diePuppe, so wie wir sie in dieser Figur erblicken.Zwar ist die Wurmgestalt noch ziemlich daran zu er-kennen, allein das zangenförmige Gebiß hat sich inzwcy Fasern verwandelt - der Kopf sichet ganz an-ders aus, dis Füsse taugen nicht zum hcrumlaufen.

l r. Das Jnsect, welches endlich aus derPuppe hervortritt, ist wie die gegenwärtige Figurzeiget, ordentlich mit Füssen und Fühlhörnern gebil-det, und wenn es ein Weibchen ist, ohne Flügel undDeckschilde in seinen blossen Ringe» zu sehen. Die-se glanzen nun zur Nachtzeit weit mehr als an demWurm oder als an der Puppe, so daß man ordent-lich nahe Gegenstände dadurch erkennen kann, nurzeiget sich dieses Licht nicht alle Nacht gleich stark,und wenn man dieses Jnsect störet, zuweilen sehrstark, zuweilen aber wohl gar nicht. Es kriecht denTag über unter grüne Blätter und lauft des Nachtsherum. Je mehr die Säfte in selbigem circuliren,je besser ist das Licht, und wenn ihrer etliche beysam«men sind, kann man des Nachts gar dabey lesen.

2. Der Schimmerkäfer. I.smpyrisLorulcs.

Dieser ist dem vorigen ziemlich ähnlich, aberdas Brustschild hat auf den Seiten am Rande ei-nen safrangelben, oder rörhlichgelben zusammenge-hendcn Bogen. Diese Art halt sich in Finnlandund Rußland auf und ist etwas breiter als die vorige.

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