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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
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207. Geschlecht. Leuchtende Käfer. 299

ki§. 7. stellet das Weibchen des Johannis-käfers vor. Dasselbe wird zu verschiedener Größe! «»getroffen, von einem viertel bis zu einem halben Zoll,und ist der Farbe nach braun. Der Kopf, der sehr> klein ist, fällt nicht sogleich in die Augen, weil er, wie! bei) dem Schildkäfer, unter einem braunrothe«I Brustschilde bedeckt lieget; von der untern Seitehingegen nimmt man die Scheide wahr, worinnensich derselbe zurückgezogen hat, indem nur allein dieFühlhörner hervorragen. Der Körper ist nackt, hat! weder Flügel noch Deckschilde, und besteht aus zehnRingen, die oben gerade und glatt, unten aber miteinem weichen hervorragenden Saume oder Randebesetzt sind. Die drey hintersten Ringe aber sind vongelber Farbe und eben die, welche des Nachts ein Lichtvon sich geben, jedoch nur so lange» als das Insertim Leben ist. Sie geben gleichsam Runzeln ab, undsind an den Seiten mit Wärzchen besetzt.

8> ist das Männchen der Gestalt nachwenig von den Weibchen unterschieden, aber vielkleiner und ganz schwarz, auch zeigen sich am hinternKörper die Falten und Wärzchen nicht so deutlich. Dergrößte Unterschied aber bestehet darinnen, daß es nichtnur Flügel, sondern auch ordentliche Flügeldecken hat.Letztere siud braun, rauh oder punctirt wie Chagrin-leder, und der Länge nach mit zweyen erhabenenStrichen besetzt. Dieses Männchen hat nur an denzwey hintersten Ringen des Körpers an jedem zweyPuncte, welche Licht geben. Daher ihr Licht auchsehr schwach ist.

9. bildet uns den Wurm dieses InfectS,welcher zwölf Ringe, und an den drey ersten dersel-ben seine sechs Füsse hat. Die Farbe ist oben braun,doch an jeder Seite auf jedem Ringe mit einem gel-ben Flecken bezeichnet, unten aber weiß gesteckt; be-sonders aber ist der 9. io. und 1i. Ring grün undweiß gefleckt, und diese drey Ringe enthalten die