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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
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213
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Geschlecht.

Rüßelkäfer.

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Geschlechts ansiehet, denn auch ander« Schriftstellernennen diesen Rüßelkäfer Lollüs ZaZuarius. Dun.^Wie nun aber diese Würmer aus dem Mark ggebesagter Bäume hervor kommen können? ist eine an- Lan^dere Frage. Vermuthlich bohren diese Käfer in den schuabelobern weichen Thcil der Stämme Löcher/ bis in dasMark hinein, und legen ihre Eyer darin« ab/ welcheLöcher hernach durch den ergiebigen Saft dieser Bau,me wieder angefüllt werden / oder verwachsen. We.mgstens hat der parer Labat/ (wiewohl nur aufder Insel Martinique allein/) wahrgenommen, daßsogar die Einwohner mit Hacken und Messern zu ge,miss » Zeiten Einschnitte in die Bäume machen / da-mit, (wie sic sagten) gewisse große geflügelte Jnsectenihre Eyer hinein legen könnten. Gewißlich! Eineschöne und wohlfeile Art/ Bratwürste zu bekommen«

2. Der Elephantenrüßel. Lurculio Inöu8.

Ein gleich großer Rüßelkäfer/ den wir sowohl a.wegen der Größe des Körpers als Länge des Schna- Tle-bels, den Eiepkanrenrüßel nennen wollen, weil p^"ien-er, gegen seine Brüder zu rechnen, ein wahrer Ele-phant ist, und aus Ostindien kommt, ist besondersdadurch kenntlich, daß das einigermassen eyförmigeBruststück mit grübigen Puncten besetzt ist, die Flü-geldecken aber runzlich gestreift, und die Schienbci,ne mit Hackchen besitzt find. Ausserdem endiget sichder S-Hnabel gleichsam in zweven Lappen, und dieFarbe des ganzen Insects ist schwarz.

Hieher wird unter andern von dem Hxrrn Hour,ruin auch ein gewisser indianischer Käfer gerechnet,welchen er den ^epluincke 1"or nennet, weil dersel-be den ganzen Rüßcl mit pomeranzenfärbigen Haarenbesetzt hat, ob er schon übrigens alle Merkmable best,tzek, welche der Ritter von dieser zweyten Art ange»geben hat. (Vermuthlich ist es also der nämliche, nurO, haß