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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
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212 FünfteCl. I.Ord. nu't ganzenDeckschilden.

Man findet nämlich in den beyden Indien sehrDum viele Palm, Bäume, welche den Datrelbäumenliae ^ ähnlich find, und von welchen die Indianerkanq- dm Sago statt des Brods zur Speise zubereiren.schnabel Diese Bäume, deren Stämme bey den Indianern6oeroeron§, und deren Acste Oudde - OadbeHe ssen, geben aus ihren Blättern den Slcff her,woraus sie Gtrohhüthe und dergleichen flechten, mitden ganzen Blättern aber Häuser und Hütten, wiewir mit Ziegeln oder Schindeln, decken. Nebst die,sen Bäumen findet man auch eine Art Lalappus, oderLocosväume in großer Menge, die den Namenkulmiet führen, davon das obere des Stamms,weiches mürbe ist, gekocht und gegessen wird. Indem Mark von diesen beyden Arten der Bäume, nistelteine Art Würmer, die sich darinnen, gleichsam wiedie Motten im Käse, erzeugen und aufhalten, an»fänglich sehr klein sind, hernach aber drey Zolllang und einen Zoll dick werden. Diese Würmersind gelblich weiß, und haben einen pomeranzenfär-bigen Kopf, werden von den Einwohnern auf Kohlengebraten, und als eine große Delicatesse, (vermuth,lich in Ermangelung der Nürnberger Bratwürste)gegessen. Ja es versichert der Pater Labar, daßdergleichen Würmer sehr fett sind, und gegen dasLicht wie Capauncnfett aussehen, auch am Spieß mitButter und geriebenen Semmel gebraten, hernachin Citron - oder Pomeranzensaft, oder auch in Weineingelegt und mit allerhand Gewürze gespickt, einherrliches Essen abgeben, auch roh in die Sonnegesetzt ein Oehl liefern, das auswendig auf die Glie,der gerieben ein vortrefliches Mittel wider die Gicht ist.

Diese Würmer dann sind die Larven des jetzigenKäfers, den wir den palmbohrer nennen. Wie,wohl Rumpf die Larve den Wurm des Sagobaumsnennet, welches aber in der Hauptsache ^inerley ist,in soweit man diese Bäume als Arten des Palmbaum,

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