Fr FünfteCl. I.Ord. mit ganzen Deckfchilden. '
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Das Begattungsgeschäfte wahret lange. Nachder Befruchtung bohrt das Weibchen ein Loch in -ieErde, kriecht hinein, und legt die Eyer daselbstnach einander hin, ohne dazu Pillen zu verfertigen.Aus diesen Evern kommen gelblich weiße Würmermit pomeranzenfärbigem Kopfe und schwärzlichblauemAfter. Der Kopf ist mit einem scheerenförmigenMaul gewafnet, womit der Wurm die zarten V)ur-zeln der Pflanzen abkneift und den Saft aussaugt.Sie leben öfters in diesem Auflande wohl vier Jahr,verhäuten sich jährlich einmal, verwandeln sichend»lich, kriechen aus dem Grunde hervor, fliegen alsKäfer davon, und gereichen vielen Vögeln, beson,ders den welschen Hühnern zur Speiße.
Sie sind in gewissen Jahren so häufig, undthun so viel Schaden an den Bäumen, welches meh«rentheilö des Nachts geschiehst, daß man einmal inIrr>and ein Wäldchen ln Brand stecken mußte,um den fernern Fortgang dieser Insecten Einhaltzu thun. Das beste Mittel sie auszurotten, ist,wenn man des Tages die Bäume schüttelt, da mandenn die heruntergefallenen in Haufen zusammen keh,ret und verbrennt, hernach aber an den Bäumeneine stinkende Lunte hängt, worein geraspeltHorn eingeflochtcn ist, welchen Geruch sie ver«meiden.
Sie halten vieles flüchtiges Salz, und könntenwohl einige Dienste zur Arzeney thun; wenigstenserzehlet D. Harrman in den Ephemeriden derNaturforscher, daß Maycnkäfer, in Honig ersoffen,klein geflossen, und sieben Tage lang mit dem Ho»nig eingegeben, ein von einer Dame erfundenes be»währtes Mittel wider den tollen Hundsbiß sey.
In einigen Apotheken hat man sie vorräthig,und gebraucht sie auch für die fallende Sucht.
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