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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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78 Fünfte Cl.I Orb. mit ganzen Deckschilden.

wachse an , und thut mannchmal, wenn er inringe- Menge erscheint, an Baumen und andern Pflan,hvknte. grossen Schaden.

Der Körper ist schwarz, mit weißen Hör,chen bescüt und unten rauh. Das Kopfschild ißstumpf. Das Brustschild hat der Lange nach in derMitte eine weiße Linie, das Schildlein hat zwcyweiße ovale Flecken von einer Grösse Die Ringedes Unterleibes führen bcy dem Einschnitt an jederSeite einen weißen Flecken. Der Hintere Körperlauft etwas über die Flügeldecken spitzig und nachUnten zu umgckrümmt hinaus. Die Fühlhörnerfind an den Spitzen siebenblatterig, und langer alsbey andern Käfern, wiewohl es auch einige aiebt,deren Fühlhörner nur dreyblatterig sind. Wübeynoch zu merken ist, daß die Männchen, wie durch-gängig , weit größere Fühlhörner haben, als dieWeibchen.

Eben da wir dieses niederqeschrieben hatten,werden uns von einem geschätzten Freunde und Lieb-haber der Naturgeschichte, dem Herrn LUagijmEsper, in Uttenreuth, drei) lebendige Julius-käfer unserer Gegend zugeschickt, welche, da sie dochselten erscheinen, und gerade zu rechter Zeit treffen,hier zu einer Erläuterung dienen können. Es sindein Männchen und zwey Weibchen, welche letztereum etwas grösser als ersteres, alle drey aber ohn,gefähr von der Grösse der gemeinen Maykäferfind. Das eine Weibchen ist schwarz mit zierlichenweißen Flecken auf den Flügeldecken. Kopf» unktBrustschild hingegen sind gelblich gefleckt, da-Männchen dazu ist dunkelbraun, und allenthalbenweiß gefleckt, das andere Weibchen ist röthlich oderhell - castanienbraun mit weißen Flecken, die in dasAcpfelblüthenfärbige ziehen. In den übrigen Um«ständen kommen fie mit der vorigen Beschreibung,

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