in die Geschichte der Inletten, r i
^ zumal wenn sie innerlich sind. Was aber die äuserli- Einlei-
chm betrift , so hat man anzumerken, daß bey den M"S-> ^ München aus der Oefnung des Hinterleibes, wenn!»>! man darauf druckt, zwey harte Werkzeuge hervortreten, die wie Hacken gestaltet sind, und durchgängigeine braune Farbe haben. Bey härterer Druckunggehen diese Häckchen pon einander, und alsdenn zeigtsich in der M'tte ein längliches Werkzeug, welchesdas eigentliche Zeugungsglied ist. Durch die Hacken§ s.. halt sich nun das Männchen an dem Weibchen fest,
^ das Weibchen hingegen empfängt dieses mittlere
^ Werkzeug in einer Scheide, aus welchem hernach,wie bey den Vögeln, die Eyer Hervorkommen, Je»
M- doch bey den Nymphen befindet sich das männlicheGlied an der Brust, und das Weibchen muß, um die« Begattung zu befördern, ihren ganzen Hinterleib^ ^ bis zur Brust des Männchen umkrümmen. Daßaber die Spinnen ihr männliches Glied sogaran, Kopfe haben, werden wir schon an seinemenw Orte zeigen.
litt»!
nch»
r-K
Wenn die Begattung verrichtet ist, so pflegensehr viele Männchen der Insectcn bald hernach zusterben, die Weibchen aber haben zufördexst ihre Eyerzu legen, und wenn dieses geschehen ist, dauert ihrLeben auch nicht sänge mehr,
Was die Eyer betxift, so sind sie in der Größe, Eyer,Farbe und Gestalt unterschieden, durchgängig aberist ihre Anzahl ungemein groß, wie man aus derMenge dcrEyer eines einzigen Seidenwurms oder ei,ner Spinne schließen kann, So hat man zum Exem-pel angemerkr, daß eine einzige Königin bey den Bie-nen in einem Jahre zwey, drey, bis vier Bienenschwär,me hervor bringen kann, deren jeglicher aus fünf«zehn bis scchzehnkausend Bienen bestehet, und wennman bedenkt, wie viele Vögel und Amphibien von
lauter