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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
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in die Geschichte der Inletten. 7

Ntz Fläche der Flügel eingesenkt stehen, dergleichen man Cinlei-^ an den Flügeln der Schmetterlinge wahrnimmt, tun-.

-«d, Ausserdem zieht cs auch eine grosse Anzahl Jnsecten,

>, R die ihre Flügel mit einem harten, hornartigen, ent-weder ganzen oder halben Schilde bedeckt haben, unddieser Umstand, und die Beschaffenheit der Flügel-äG hak zur Eintheilung der Ordnungen, y)ke wir hernachsehen werden, Anlaß gegeben,

Diejenige, welche nur zwey Flügel haben, sindnoch mit einem ganz besonder« Werkzeuge versehen,

' >!' welches in einem kurzen feinen Faden bestehet, an^ dessen Ende eine Kolbe, oder rmches Knöpfchen befe-^ stigek ist. Diese Werkzeuge sitzen zu bcyden Seiten

' der Brust unter der Einsenkung der Flügel, und

werden, weil sie sich immer bewegen, die Un-ruhe gcnenncf; sonst aber kann man sie gleichsamik als Valanc'rstäbe der Seiltänzer betrachten, womitr!» sie sich Hey ihren zwcyen Flügeln im Gleichgewichte^kiss erhalten: ausserdem aber sind eben diese Werkzeugedurch ihr beständiges Anschlägen an die Flügel dieUrsache des Gcsumscs, welches die Fliegen, ( bcson-.M ders die großen Schmeisfliegen) im Fluge vonsich hören lassen.

Ob nun gleich die Flügel ausserordentlich dünne,und wje das zarrcste Frauenglas beschaffen sind, socAi bestehen sie dennoch aus einer Verdoppelung vonzweyen übereinander gelegten Decken, zwischen wel-chen nicht nur die großen Nerven, sondern auch die^ kleinsten fast unsichtbaren Gcfässe liegen, welche denMs Nahrungö^afk in der ganzen Fläche des Flügels aus-As breiten. Diese Verdopplung wird man gewahr, wenn-M bey ihrer Entwicklung zuweilen die Luft mit hineinOB streicht, und Blasen in selbigen verursacht; auchsE überführen uns davon die PapillonS < Flügel, derenMB untere Seite andere Furchen hak, als die obere,chB und mit anders gefärbten Staube oder Schup«

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