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Fünfter Theil : Erster Band (1774) Von den Insecten : nebst zwey und zwanzig Kupfertafeln
Entstehung
Seite
6
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6 Einleitung

Cinlci hernach mit selbigen an dcu Mund bringen. Hieraus»ung. ergübk sich denn auch zugleich, wi fein ihr Ge.schmack seyn »nüffe, da sie nur gewisse Arten der

G Kräuter/ Blumen ober sonstiges Aas wählen, undschmaa- gus einem anständigen Futter gleicher Art immerdas hcstc hcraussilchcn; welcher letztere Umstand auchdieses ausser Zweifel setzt, daß die meisten demselbenGeruch, einen gewissen Geruch haben muffen, wodurch sieauch im Dunkeln zu ihrem Fultcp qcführet werden,ob sic gleich keine äufferljche Nase, so wenig als Oh-ren haben. Denn was Pas G hör betrisk, so ge-Gehor. he,, sie hinlängliche Proben von sich, eö müßtedenn ihr ganzes Gehör nur eine Art des Gefühlsseyn, wie wir im porigen Theile pag, ^/. Md 10,von den Fischen angeführck haben,

Brust- Von dem Nopfe schreiten wir nun zumsiüct Bruststücke, welches zunächst am Kopfe folget,und woran vorne der Kopf, hinten aber der Hinter,leib ( mweilcn nur mir einem sehr zarten oder dün-nen K>alte ) befestiget ist, da inzwischen die Füße mch«rentbeils an dem Unkerthcilc, die Flügel und Deck«schilde aber an dem obcrn Thejle dieses Brrrststückssitzen; der Luflwcrkzeugc, die sich bcy erlichen In.sccten auch in diesem Thcile bcfi den, jetzo nickt zugedenken. Wir wollen also die Flügel und Füße,und endlich auch die besagten Luftlöcher au dem Brust,stücke in Erwegung ziehen

Flügel. Waö die Flügel befrist, so sind deren zwcyoder vier, und im letzter» Fall sind sic entweder gleichgroß, wie bey den Wassernymphen, oder zwey der«selben sind kleiner, wie bcy den Bienen und Wespen.Diese Flügel sind entweder wie Glas durchscheinend,oder haben Flecken und starke Adern, oder sind gleich-sam mir einem Mehlp bestreuet, welches wiederum innichts anders, als ig überaus kleinen Fcderchcn oderSchuppen bestehet, die auf der frauenglaeartigen

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