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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
385
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189. Geschlecht. Karpfen. Z8Z

daher man ihn in etlichen südlichen Gegenden L."Deutschlands auch 6orai8, in den nördiichen Mit un,aber Hampurgerkarpft nennt. ^echeil»

Er ist kleiner als derKarpfc, kurz und breit/ gelb« Echw.lich goldfarbig / har einen hohen Rücken , rothe Un«terflojsen und Schwanz, kleine Augen, ein run«des Maul, ein gelbliches Fleisch, und dienet nurzum backen oder brachen, schmeckt jedoch besser alsdie Brachseme. Die Seitenlinie geht gerade. Diezweyte Rücken - und Afterfinne sind an der hinternSeite mit einer doppelten Reihe Stacheln besetzt.

Wan zählt überhaupt in der Rückenflosse zwanzig, inder Brustflosse eilf bis fünfzehn, in derBauchflosse achtbis neun, in der Afterflosse neun bis zehn, und in derSchwanzflosse ein und zwanzig bis drei) und zwanzigFinnen. Das Vaterland ist in den stillen Gewäs-fern und Weihern Europens, wo er mit leichterMühe fortgebracht wird. Siehe 'Hab. XI. 6§. 2 .

6. Der Dickkopf. <^yprjmi8 Ophaus.

Die Alken gaben ihm den Namen Lapito, s.^epfiulus und 8c>U3lu8i und diese letzte Benennung Dick»scheint den jetzigen Namen 8czuL§io, der noch in köpf-Rom gebräuchlich ist, veranlaßt zu haben. In En- a-geland heißt er Ldub und Lkevin; in Frankreichbleunier oder Vil-ün; bey den Deutschen Dick«köpf, Mön und Alar.

Er weicht von den Karpfen darin« ab, daß ernicht so breit, sondern mehr rund ist, und einen di-cken schwarzen Kopf hat. Der Rücken ist dunkel-grün, der Bauch und die Seiten sind fllber« und gold»farbig mit schwarzen Sprenkeln. Die Schuppen sindso groß wie an den Karpfen, die Auqenringe gold«

«nd silberfarbig. In der Rückenflosse sind eilf, inLinne lV. Thsil. Bb