Z84 Vierte Gasse. IV. Ordn. Bauchflossec
L' wahrnimmt. Der Körper ist dunkelfarbig, urige«Bart» mein schleimig, und hat ausserordentliche kleine, aber»arps«. ^ste Schuppen, die man wegen der zarten Haut mitkeinem Messer herunter bringen kann, aber wohl miteinem nicht gar zu dicken Stück Geld. Das Fleischist weich und voller Wässerigkcit, der Geschmack ebennicht gar sehr erhaben. In der Rückenflosse befindensich zehn bis zwölf, in der Brustflosse sechzehn bis sie-benzehn, in der Bauchflosse neun bis eilf, in der As»terflosse eilf bis fünf und zwanzig, und in derSchwanzflosse neunzehn bis vier und zwanzig Finnen.Sie halten sich mehrentheils in stehenden Gewässernund Morästen auf, und haben ein sehr zähes Leben,werden fast überall gefunden, und erreichen sehr oftdas Gewicht von sieben bis acht Pfund. Was dieGröße betrift. so haben wir auf dem Landguthe Den-kamp bcy Leuwarden selbst einen gefangen, deranderthalb Spannen hoch und dreyviertel Ellen langwar. Man dämpft sie ohne Wasser mit etlichen Trop«fcn Eßig, weil sie selbst viele Feuchtigkeit ge-ben, würzet sie, und macht sie mit einer Eyersaucezurechte.
v L." Karpfen mit ungetheiltem Schwan-
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Elhw 5. Die Karausche. Lypn'nus LarMus.
5. Man muß diesen Fisch nicht mit der; oten ArtAarau-des 178. Geschlechts verwechseln, welchen wir denHochrücken genennt haben, und der sonst auch wohlöcn Namen Aarauschenlachs führt, denn der je«^Lb.Xl tzige ist die ordentliche Aarausche, und wird auchüx. ». wohl Sreinkarpse genennt. Der Name Aarau»sche indessen ist von dem lateinischen CarMu8,und dieser von dem griechischen Oisrrx gemacht,
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