Z8O Vierte Classe. IV. Srdn Bauchflosser.
an beyden Seiten gezähnelt oder gesäget, sonst aberBart« befinden sich in dieser Flosse zehn bis eilf, in der Brust-karpfen. ^»sse sechzehn bis siebcnzehn, in der Bauchflosse neun,in der Afterflosse sieben bis acht, und in der Schwanz-flosse, welche gabelförmig ist, sechzehn bis siebenzehnFinnen. Der obere Kiefer ist etwas länger als deruntere. Der Rücken geht einigermassen krumm odermesserförmig, die Schuppen sind von mäßiger Grös-se , olivenfärbig und mit schwärzlichen Puncten ge-sprenkelt , der Bauch ist silberfärbig. Die größtenkönnen zuweilen sieben bis acht Pfund wiegen. Siehaben die Gewohnheit, wenn es kalt wird, sich inden Löchern am Ufer, und zwischen den Steinen zuverkriechen, so daß man ihrer daselbst eine ganzeWenge versteckt antrift. Wenn man sie mit Netzenumsteckt, kriechen sie in ihre Löcher zurück, und ver-stehen auch die Kunst, im Nothfalle über das Netzhin, und ins freye Wasser zu springen. Sie haltensich in den europäischen Flüssen der südlichen Ge-genden auf. Ihr Fleisch ist weich, und nur erst gutzu essen, wenn sie alt sind. Ihre Rogen hingegenverursachen die Gallsucht.
r. Der gemeine Karpfe. Lyprmus
Lsrpio.
2. Von dieser Art führt das ganze Geschlecht denGeniei- Namen, daher oben von der Benennung nachzusehenne Kar- ist. Die Gestalt ist bekannt. Er hat in der Rü-?s«n.. ckenflosse vier und zwanzig Finnen, davon die zweyte^arxio. ^ der hintern Seite sageförmig ist, in der Brust-flosse sechzehn bis siebenzehn, in der Bauchflosse achtdis neun, in der Afterflosse acht bis neun, und in derSchwanzflosse neunzehn. Am Maule befinden sichvier Bartfasern.
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