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i88. Geschlecht. Heringe. Z65
tnschiedm find. Dieser Unterschied gründet sich Neben,theils auf die Iahrezcir ihres Zuges nach den Stran- arten,den, theils auf den Ort und Boden des Meers,wo sie gefangen werden. Denn sie selbst scheinenunter sich Elasten zu machen, und, wenn sie vondem weiten Worden herunter kommen, sich lnMaren und Hecrcszüge von ungeheurer Mengeabzurhcilen. Die größte Art ist der Strömling,nach demselben folget der Frnhjahrshering, welcherder fetteste ist, und einen scharfen Rücken hat; dannder Herbsthering mir breitem Rücken, und fettenFleisch, endlich der kleine graue und magere Hering.
Die ersten drey Verschiedenheiten sind mehrentheilsMilcher, die letzte Rogner und Milcher, demnoch eine kleine fette aber sehr weiche Art folget,die wenig oder nichts von Milch und Rogen bey sichführt, und leicht verdirbt.
Die ganz grosse Art ist der Vorläufer derWallfische, denn nur wenige Tage nach ihm,kommen die grossen waUfische, Nordkaper nndEastlocre von der Gegend des Norcpols herun-ter, und unter diesen grossen Fischen gehet derSpringer voran, der etwa vierzehn Tage vorherdie Gründe und Tiefen necoZnoiLirt, wo be-sagte Heringe ihre Rogen werfen. Zuerst erscheinengrosse Fische, sagen alle andere Fische in solchenGegenden weg, und raumen gleichsam auf, damitdie künftige Bruch der Heringe sicher sey, obgleichnachhero die Kabeljau, Laberdan, Stockfische undSchellfische die Gegenden aufsuchen, um sich sattG fressen, und beyder Gelegenheit in größter Mengegelangen werden.
Wann der Zug der Heringe angehet, so kann <"reu st? in so unsäglicher Menge uud und dicht aus ringSjU'dem Norder Eiscanalen herab , daß man ih' ^ 'rcr wohl viele Millionen, Billionen, ja Trillionen
rechnen