z64 Vierte Classe. iv. Ordn. Bauchflosser.
^ierrinA; französtsch und kiarunZ;
holländisch liarinA. Doch in Schwedenheißen sie 8il1, und in Dänncmark 8i16, wehche beyde letztere Benennungen auf das Salz zie-len, weil diese Fische gewöhnlicherweise eilige«salzen und in die ganze Welt verschickt wer-den. Daher denn auch der Name pöckelhering,den wir gewählt haben, entstanden ist. Der Na-me Hering aber kommt daher, weil sie in großenHeeren von unglaublicher Menge herum ziehen.
Der Ritter unterscheidet ihn von den fol,genden Arten dadurch, daß er ungcfleckt ist, undeinen langer» Unterkiefer hat. Wir würden vonseiner Gestalt, länglichem Körper, spitzigen Nase,blauem Rücken, silberfarbigem Bauche, gethciltemSchwänze, runden Schuppen, und mehrern der-gleichen Umständen reden, wenn wir nicht wüsten,daß er bekannt genug wäre. So viel aber wol-len wir wohl glauben, daß wenige seine Finnengezählct haben, daher wir nur melden wollen, daßman in der Rückenflosse achtzehn bis neunzehn, inder Brustflosse fünfzehn bis achtzehn , in derBauchfiosse acht bis neun, in der Afterflossesechzehn bis sicbenzehn, und in der Schwanzflosseachtzehn Finnen gefunden hat. Jedoch mit die-ser kurzen Beschreibung wird niemand viel gedientseyn, sondern ein jeder wird verlangen, von die-sen? berühmten und beliebten Fische ein mehrere!zu wissen, Wir wollen also eine Geschichte dessel-ben in möglichster Kürze mittheilen, und allesMerkwürdige ansühren, was zur Erläuterung sei-
reitung und Nutzens dienen kann.
Es giebt vorerst unter den Hexingen verschie-
Wchte. schiedene Nebenarten , die zwar alle Heringe heis-^ sen, aber in der Güte würflich voneinander -m,
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ner Lebensart, Eigenschaft, reichen Fangs, Zube- > 1 ^
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