z 18 Vierte Gasse. I V. Ordn. Bauchflosser.
Man zähst nur zehn Strahlen in der Kiemen«feE-k' H.Et, die Rückenflosse hat dreyzehn bis vierzehn,'IrutrL die Brustflosse zehn bis vierzehn, die Bauchflosseneun bis zehn, die Afterflosse zehn bts eilf, und dieSchwanzflosse achtzehn bis zwanzig Finnen.
Sie schwimmen schnell, stnd aber viel zahmer,und lassen sich an steinigen Ufern, und unter denWurzeln der Weidenbäume, die im Wasser stehen, öf«tcrs mit der Hand herausfangen. Sie leben vonWasser« und andern Insecten, und mit diesem Lock«aasc kann man sie auch an Angeln fangen. Sie liebenein heiles Wasser und einen steinigen Boden, und je rei»ner ihr Aufenthalt ist, je schöner ist auch der Fisch,den man übrigens für den besten unter allenFlußfischen hält. Sie werden häufig in Gchrve-den, und in der Scchrr-.itz gefunden, wo sie sehrgroß sind. Andere Flüsse in Deutschland habenkleinere Arten.
5 . Die Hauchforelle. Laimo tlucko.
Diese Art, welche ln der Donau gefangen undstelle ^Dien hochgeschätzt wird, führt daselbst den Na-tlucko men Huch« oder ^auch. Sie wird größer als dieFlußsorelle, indem sie über zwey Schuh lang wird;der Körper ist auch dünner und schlanker, am Rü«cken schwarz gefleckt, an den Seiten aber, und amBauche weiß. Im Gaumen befindet sich eine dop-pelte Reihe Zähnchen, welches bey den vorigen Ar-ten nicht statt hat. Alle Flossen sind braun, schwarzund goldgelb gefleckt, nur die Kiemenflossen und denSchwanz ausgenommen. Man zählt in der Rü,ckenflosse vierzehn, in der Brustflosse sechzehn, in derBauchflosse zehn, und in der Schwanzflosse zwanzigFinnen.
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