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Lachs«
forellen.
Irutts
Begat-
tung.
ZI4 Vierte Classe. IV. Ordn. Bauchflosser.
durchzukommen. Begegnen fie Netzen, so machen sieHalte, und einer kundschaftet seitwerts oder unter«halb dem Netze einen Ort aus, wo man sicher durch«kommen kann, da sie denn hernach alle folgen, undhinter dem Netze wieder ihre alte Fronte machen,um die Reise weiter fort zu setzen, welche durchgän-gig in Schweden im May und Iunio, inwär-mern Ländern aber früher vsrgenommen wird.
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Die Begattung ist die nämliche, davon wir inder Einleitung Erwehnung gekhan haben; sie gesel-len sich zusammen, reiben sich, liegen vertraut, und Rei-henweise bcycinander, und wenn ein Weibchen entwi-schen will, büßt das Männchen dasselbe in demSchwanz, und hält es an der Flosse fest. Solches ge-schichet in der Sommerzeit Abends und Morgens vorund nach der Dämmerung, und mehrentheils in denMündungen der Flüsse. Das Weibchen steckt denKops in den Sand, und druckt den Rogen aus; her-nach kommt das Männchen, steckt gleichfalls denKopf in den Sand und sprützt die Milch über den Ro-gen. Die Art des Triebs aber, den sie dazu haben,und die natürlichen Gründe, daß sie darinn ein Ver-gnügen finden können, ist allerdings noch unbekannt.Man hat zwar auch wahrgenommen, daß die Rog-ner die Milch verschlucken, aber dieses ist vermuthlichnicht mehr zum Vegattungsgeschäfte gehörig, son,dern eine Folge der Gefräßigkeit, denn wenn die Zeitum ist, sind sie ermüdet, ausgehungert, dürr undmager, und wollen alles auffressen.
Man rechnet in den Rogen drey und zwanzigtausend und vierzig Eyer. Aber nur wenige dersel-ben werden ordentlich befruchtet, sonst wäre wohldie Vermehrung erstaunlich. Inzwischen m«ß mandoch auch viel junge Bruth für die Gefräßigkeit derAlten und anderer Fluß- und Seefische abrechnen,auch ist nicht ein Jahr so ergiebig als das andere.
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