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178. Geschlecht. Salme, ziz
Da der Lachs ein grosser Liebhaber vom fr i-schen und klaren Flußwasser ist, so begiebt er sich,sobald das Eiß aufgehcl, in die Mündungen derFlüsse, und beobachtet dabcy einen Wind, der mitdem Fluße gehet, und von den Fischern Lachs-wind genennet wird. Wenn aber dieses ge«schiehl, so versammlet sich der Fisch erst in grosserMenge, und zieht alsdann Schaarenweise denFluß hinauf. Der Zug gehet in folgender Ord«nung: der Größte schwimmt als der Stabsoffl«cier voran, darauf folgen eine Elle weit hinter ihmjwcy andere, die auch eine Elle von einander sind,bann drcy, dann vier, und so ferner gliederweise,soviel ihrer füglich und in gehöriger Entfernungeine Reihe auemachen können, und sollten es auchfiinsichn und mehr in einer Reihe scyn. Ist es aberdie Bcgattungszeit, so ziehen die Rogner voran,und die Milcher folgen alle nach, und wenn der^ug groß ist, so rauscht es, als wenn ein Sturm»wind gienge, und die Netze, die im Fluß auß«gesetzt sind, werden mit loßgerisscn, und fortge«schleppt, doch bringen Holzstöße den Schwarm inUnordnung, der sonst in vier und zwanzig Stun«den in der schönsten Ordnung eine ganze Meilezurück legt. Wenn sie einem Wasserfall begegnen,so zmheilen sie sich in kleine Haufen, ruhen zuvörderstunter den Steinen etwas aus, und dann springtvon jedem Haufen der erste Heerführer zuvörderst ausallen Kräften in die Höhe, um das obere Wasserju erreichen, da man sie denn öfters wie einen Pfeil,My bis drey Ellen hoch heraus schiessen sicher.Die andern folgen sodann nach, und schwimmen imovcrn Strom wieder in kleinen Haufen weiter,'jk daß sie sich ganz vereinigt haben. Wird der^kron, irgend zu stark, so springen sie über demNasser ein paar Faden weiter, kehren aber nicht"m, sondern wehren sich aus allen Kräften, um
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