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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
299
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I7Z. Geschlecht. Welse. 299

fasern an den Seiten stehen einzeln, und sind an derunter» Seite stachlich; die übrigen vier befinden sichan der Unterlippe, sind gleich lang, mit einanderverbunden, kurz und untenher warzig, mithin sindÜberhaupt sechs Fasern vorhanden. Die Seitenli-nie ist kiclförmig erhöht, und einigermassen stachlich,wie bey den Seemackrelen. Die erste Finne in derersten Rückenflosse ist an der vordem Seite hinauf,wertö gezackt, daß die Sägezackcn in die Höhe ge.richtet stehen, dahingegen die Zacken der ersten Fin.ne in den Brustflossen nach unten zu gerichtet sind.Der Schwanz ist gabelförmig. Der Aufenthaltdieser Art ist in den surinamischen Gewässern inAmerica.

15. Der Langbart. 8üuru8

Dieser Fisch, der sechs Bartfasern führt, istdadurch aus allen Arten zu kennen, weil seine Barkfa,fern so lang als derKörper sind, daher wir ihn auch Lang-barr genenm haben. Sonst war er der Altenäo, und führt beri den Arabern den Namen 8ckei»lau. Man hat sich sehr zu wundern über den großenUnterschied, der sich zwischen den Excmplaricn zeigt,die hier von dem R irrer angeführt werden, denn siehaben vier, sechs und neun Strahlen in der Kiemen»haut. Die erste Rückenflosse hält sieben Finnen, wo.von eine zackig und scharf ist, die andere ist ein»Fettstoffe ohne Finnen, die bis zum Schwänze läuft, di»Brustflosse hat neun bis zehn Finnen, wovon gleichfall-eine zackig und scharf ist, die Bauchffosse hat fünf bi»sieben Finnen, wovon eine bey einigen Exemplarienstachlich ist, die Afterflosse halt zehn bis zwölf, unddie Schwanzflosse sechzehn bis neunzehn Finnen, letz,tere ist zugleich gabelförmig. Es halt sich diese?Fisch in den Flüssen von Africa und America auf,und von dem, der im ^ilstrome gefangen wir-^.

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