I7O. Geschlecht. Mackrele. 261
endlich ist gabelförmig. Die verschiedene Zählung L. *der Finnen verhält sich folgender Gestalt. Die erste Mit ein-'Rückenflosse hat deren vierzehn, die zwcyte zwölf jäA"bis vierzehn, die Brustflosse zwey und zwanzig bisAste,,,vier und dreyßig, die Bauchflosse sechs, die After,flösse dreyzehn bis sechzehn, und die Schwanzflossedreyßig. Doch das Exemplar des Gronovs, davonwir oben die Beschreibung gegeben haben, hatte inder ersten Rückenflosse nur sechs, und in der After»flösse nur eilf Finnen.
Daß dieser Fisch beträchtlich groß werde, hatseine Richtigkeit, denn cs ist gar nichts seltenes, daßman einige fängt, die über hundert Pfui^ schwerfind, wenigstens find diejenigen, die sieben bis zehnSchuh in der Länge halten, sehr gewöhnlich. Sieschwimmen scharenweise zu etlichen Hunderten und tau»senden, machen in ihrem Zuge ein länglich Vierck,und schwimmen Glicdcrweise, wie wenn ein Regi-ment Soldaten mit der ganzen Fronte vorrückt; siewerden daher auch in den langen Netzen, die bcy vierMonathe in der See ausgespannt stehen, und woreinsie sich zuletzt, als in einen Sack verlaufen müssen,
M beträchtlicher Anzahl gefangen, hernach in Stü»cke zerhackt, emgcsalzen, und zu Proviant auf dieGaleeren gegeben, oder in feine Riemen geschnitten,gesalzen, marinirt, und als ein nicdlicherBissen in Tönn,chcn verschickt, wie sie denn in Lonstanrinopel in ho-her Achtung stehen, bey uns aber nicht mehr gelten,seitdem wir die eingemachten Sardellen haben. In-zwischen ist doch eine in Baumöl gebratene, und her»nach mit Oel, Eßig, Pfeffer, Nagclchen und Lor-beerblättern marinirte Thunfischschcibe ein schmackhafttes, aber schwer zu verdauendes Essen. Man siegtdiesen Fang bey Ladix, und an der ganzen Küstebis an Gibraltar an, denn cs halt sich dieser Fischin der spanischen See, und im grossen Weltmee-re zwischen den Wendezirkcln am meisten auf.
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