2Z8 Vierte ClW, m. Ordn. Brustbäucker.
Dieser Fisch lebk zwar mehrentheils von Medu,Mit ein« senköpfen, Seesternen und dergleichen, ist aber da-Bastard ^ ein sehr räuberischer und gefräßiger Fisch wie derstoffen. Haayfisch, ja er packt sogar Menschen an, welcheseinmal ein Matrose, der in den Hafen Larkulenin Norwegen schwimmen wollte, auf eine trauri»ge Art empfand; denn unter dem Schwimmen ent,kam er seinen Cammeraden, und da er sich wiederempor schwunq, war er sehr blutig und zerfetzt, undverschiedene Mackrelett fassen ihm am Körper. Obihm gleich von seinen Gesellen geholfen wurde,so war es doch schon zu spät, und er muste untervielen Schmerzen den Geist aufgeben.
Den Winter über stecken diese Fische Ln dennordischen Gewässern, kommen im Frühjahre ineiner starken Menge herunter, und zertheilen sich inColumnen, davon einein die Ostsee, eine anderedurch den Lanal in die spanische See, und so wei,ter nach dem mittelländischen Meere zieht, eineaber sich an den holländischen, engelländifchen,und norwegischen auch jüttischen Stranden auf,hält, und allenthalben gefangen und geessen wird;doch ist ihr Fleisch schwer zu verdauen, und von ih,ren Rogen wurde vor Alters ein Lavejaar oderOarum bereitet. Sie haben, nach Art der Cabel,jaue, am Ausgange des Magens verschiedene zottigeFortsätze, und bey der Oefnung findet man den Ma-gen insgemein mit kleinen Fischlein angefüllt. Inden Gegenden, wo man Heringe und Lachse überfiüs,sig haben kann / werden die Mackrelen nicht vielgeachtet.