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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
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168. Geschlecht. Barschinge. 225

sen Kraut in blossem Wasser gekocht, und so miteinem Semmel - Butterbrot» aus dem Wasser ge, Mitgesscn, für eine der allergesündesten und delica. Aeytesten Speisen gehalten, worinnen man sich fast nichtsatt essen, und kaum zu oft geniesten kann, in.dem es allezeit gut schmeckt. Man sucht dazu gemci.niglich die vicrteipfündiqen dunkclgefarbten Milchermit Hochrothen Bauchflossen aus, denn die halb undganz pfündigen, dergleichen die blaßfärbigen undRogner find so fein und edel nicht als die andern.

In Holland ist das Fangen dieser Fische miteiner Angelruthe, (oder Hamen ), eine der aller» ^angenehmsten Belustigungen für vornehme Personenund Herrschaften, auf ihren Lustgüthern in ihren schö»nen angelegten Weihern, oder vorbeyfliessenden Was»fern. Man gebraucht zum Lockaas die dünnen röth»lichen Wasenwürmer, welche man auf eine bestimmteTiefe herunter hängen läßt, indem der Barsch einegewisse Höhe im Schwimmen hält, und nichttiefer und nicht höher anzubeissen pflegt, da mandenn in einer Stunde allezeit eine gute Mahlzeitmit einer Gesellschaft zusammen bringt. Die besteJahrszeit dazu ist nach dem Mapmonath bis in denHerbst. Ihre Gehirnbeinchen haben die Kraft derKrebsaugen.

2. Der Sandbarsch, kerca ^uciopercs.

Die Benennung I^ucioperca soll soviel als 2.Hechrbarsth bedeuten, und zwar deßwegen, weil Sand»zwar die Kennzeichen mit dem Geschlecht der Bär»schinge, die Gestalt aber (vorzüglich der Länge hal»bei,) mit den Hechten überein kommt. Man nenntfie um Augsburg herum Schindel oder Schiel;im pommerischen und Hollfteinischen aber San»dar, sonst aber gewöhnlich Sandbarsch; larei»

Linne IV. Lheil. P nisch