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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
151
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i6z. Geschlecht. Seitenschwimmer. 151

und wenn ein solcher Strick, den sie Gangfaden A.«nennen eine Nacht liegt, so finden sie oft zwcy bis drey Rechte.Heilbutten daran, die sie dann in die Höhe ziehen,töden und cinsalzcn. Sie sind sehr fett, dasFleisch hart und ob es gleich gut schmeckt, ziemlichschwer zu verdauen. Dieser Fischfang wird an dennordischen Sandbänken, und von den Franzosen,welche diese b lchtans nennen, bcy Terreneuve ge»trieben. Einzelne Heilbutten versteigcn sich auch wohlan den holländischen Küsten, und werden daselbstnicht weit vom Strande gefangen und zu Markte ge-bracht; welche Gelegenheit von den Liebhabern ffeis»sig wahrgenommcn wird, sich von einem frischen Heil-butten eine Mahlzeit zurechtc zu machen.

Bcy der Ocfnung eines solchen Fisches fand Anato-man in dem Magen eine Helle salzige Feuchtigkeit; mischein der Krößdrüsc aber war zwar eine ähnliche HelleFeuchtigkeit, doch dieselbe hatte einen bittcrn Ge»schmack. An besagter Krößdrüse hingegen vier drü»sige Fortsätze. Die Kanäle haben seitwertS eineMenge schreger Zellen, wicLungenblaßchen, und sowar es auch mit den Därmcrn beschaffen. Der Aus-gang des Gallengangs war sehr enge. Von einerLuftblase wird nichts erwehnt, und vcrmuthlich ha-ben sie keine, wie denn auch die andern Plattfischekeine besitzen, daher sic auch so träge schwimmen.

Z. Die Hundszunge. pleuroneÄesL^nozlollus.

Man hat eiu Kraut, welches Hundszunge ge- Hun'dS-nennet wird, wegen der Ähnlichkeit der Blätter, Zunge,und aus diesem Grunde gebraucht auch hier derRitter diese Benennung, jedoch wird dieser Fischbey den Holländern Lohurre - gcncuncr, i.

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