iz8. Geschlecht. Stutzköpfe. 119z. Der Fünffingerfisch, (.orypl^ena
Obige Benennung wurde dieser Art Fische vondem schwedischen Viceadmiral Ankarkrona gege- F»nffin«bcn, und zwar aus dem Grunde, weil dieselbe anbeiden Seilen der Kiemen fünf schwarze Flecken hat, ^Ltz-Ia.davon einer von den vier andern etwas entfernt steht, rab. V.gleichsam als ob jemand vier schwarze Finger und den ki§. 2.Daumen angcdruckt hätte. Achnliche Fische werdenindeß von Valentin lavier-vo.pkyn, das istLlußdelpkine gcnennt. Doch da die Beschreibungenetwas voneinander abwcichen, so wollen wir sie bey-de mittheilen, und nur vorher bemerken, daß sie aus(Djrindieii sind.
Das Exemplar des schwedischen Viceadmi- HeMt.ral« ward aus Indien in Spiritus überschickt, undist in den schwedischen Abhandlungen cingcrückt,wie wir hier "Pak. V. r. die Abbildung vor unssehen. Die Gestalt ist nämlich zungenförmig, drcy-mal so lang als breit, und an den Seiten sehr plattgedruckt; Bauch und Rücken sind beyde scharf; dieSchuppen so groß als an einem Brachscm, »am,lich stumpf, glatt, und mit einen, breiten Querstrichebezeichnet. An den Seiten des Kopfs, wo dieWangen fleischig sind, sitzen nur allein kleineSchuppen. Der Kopf ist vornchcr sehr stumpf, dieAugen sehen sehr Helle, die Kiefer haben gleiche Län-ge, und sind mit kleinen feinen Zähnchcn besetzt, je-doch sind die zwey vordem Zähne oben und unten et-was länger, und sogar bcy gcschloßenen Kiefern sicht»bar. Die Kiemendcckel bestehen aus drcy flachenKnochen, die übereinander stoffen, und die Kiemen-haut hat vier flache bcinige Strahlen. Die Rücken-flosse ist einzeln, läuft vom Kopfe bis dicht an denSchwanz, und hat ein und zwanzig Finnen, mo-tz 4. von