154. Geschlecht. Cabeljaue. 8;
zweyte aus fünfzehn bis sechzehn, und die Schwanz, L.«flösse aus sechs und dreyßig bis vier und vierzig Fin- Mitncn, je nachdem die Exemplaria oder Spielartenverschieden find. Etliche Zahne sind, wie an denHechten, beweglich. Bart.
Die Größe des Cabeljau steigt bis vier Schuhund darüber in der Länge, und diese sind einen Schuh ^ens-breit und einen halben Schuh dicke. Ein solcher ^'Fisch zieht für etliche Personen eine herrliche Mahl-zeit ab, wenn man die Miktelscheiben, gekocht, mitButter und Senf, den Kopf gedämpft, mit einerAustern« und Capernsauce, und den Schwanz ge-braten , mit Citronen zurichket. Es ernähren sichaber die großen Cabeljaue von kleinen Gchelfischen,deßgleichcn von Seesternen, Krabben und Krebsen,ja auch die großen Taschenkrebse Und Hummern müs,scn herhalten, da denn diese harte Schalen gar baldin dem Cabeljausmagcn aufgelößt, und in Schleimverwandelt werden. Am gewöhnlichsten aber füllensie den Magen mit Heringen.
Man hat in dem Rogen der Cabeljaue über Fort-neun Millionen Eyer gefunden. Wenn nun auch das Vst"'"allermeiste dieser Eyer verkehren geht, und unbe-fruchtet bleibt, so ist doch die Vermehrung ganz er,staunlich, und darum ihr Ucberfluß nicht zu bewun,dern. Unten am Magen haben die Därmer verschie- U„ato-dene Anhänge, welche in sechs Aeste zertheilt sind, mischeund sich ferner in verschiedene dünne Aestgen um Aamer«die Därmer schlingen. Die Gallenblase ist groß, "'"3«und der Gallengang dringt unterhalb obbcsagrenAnhängen in den Darm; die Leber hat drey Lap-pen , ist groß und schön, von unvergleichlichem Ge-schmack, doch zeigen sich an selbiger öfters aalför,mige Würmer, welche man sorgfältig mit der di-ckem Haut, darein sie sich fest saugen, herunterzieht, auch stecken zwischen ihren Kiefern besondereJnsccttn und Würmer; die Nieren sind sehr lang;
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