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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
80
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8o Vierte Claffe. il. Ordnung. Halsflosser.

Winter schaarenweise bis vor die holländischenMit z. Strande, besonders wenn die Luft helle ist, und sichRurken- ^ kleiner Frost bey einem östlichen Winde einstM.

" Man kann wohl behaupten daß jährlich etliche Mlllio,Bart, nen in den rTiiederlanden consumirt werden. Sieschmecken, besonders wenn sie lebendig zerschnittenworden, vortreflich, und werden in Frießland gcmei«niglich mit Butter , Senf und Erdäpfeln gcges,sen. Sie sind nahrhaft und nicht ungesund. DieFischer werfen gegen Abend etliche lange Schnürevon etlichen Ruthen aus, an welche verschiedenekleine Schnüre mir Hacken, die ohngcfehr einer Ms,ter weit voneinander, fest gebunden sind, an diesen Ha«cken hanqen kleine Fischlein zur Lockspcisse, und wennsie des Morgens die Schnüre aufziehen , ist fast anjedem Hacken ein Fisch, so daß ein jeder Fischer oft miteiner Beute von hundert oder mchrern Schelfischenund Kabeljauen nach Hause fährt, je nachdem er dasRecht hat, viele Schnüre auözuwerfcn, wie wir beyeiner Schelfischfischerey, der wir einmal auf der InseiAmeland zur Lust mit bcywohnten, bey einer schö«nen Herbstwitterung selbst erfahren haben.

Die Fischerswitwen haben das Vorrecht, daßjeder Fischer des Orts bey jedem Fange auch eine Mt«wenschnur auöwerfen, und was an selbiger an«beißt, der Wittwe nach Hause bringen muß, wieauf der Insel Ameland und bey mehrern frießlan«dischen Fischereyen gebräuchlich ist.

2. Der Dösch. 636US Lsllariss.

2. So wenig sich allezeit Ursachen von der Venen«

Dösch. nung der Dinge angeben lassen, so wenig können wirguch vom obigen Namen Rechenschaft geben. Manversteht darunter eine Art Cabeljaufische, die nichtvöllig so groß wird als der Schelfisch, aber ein viel

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