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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
Entstehung
Seite
43
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14z. Geschlecht. Aale. 4z

cher zwanzig Pfund wog, und in Amersfort zurSchau ausgestellt wurde, da hingegen die großen ge,meinen Aale selten über vierzehn Pfund wiegen.Nach Ponroppidans Bericht sind sie in derNordsee oft vier bis fünfEllen lang, und Aldro»vandus berichtet sogar, daß es einige im Gangesgeben solle, die wohl dreyßig Schuh lang sind.

Die Rückenflosse fängt bey dieser Art weithöher als bey den gemeinen Aalen an. Die Au,gen sind groß und haben silberfarbige Ringe, dieFarbe auf dem Rücken ist aschgrau, am Baucheweiß. Die Kiemen find wie bey den Aalen nichtmit einem beinigen Deckel, sondern mit einer Hautgeschlossen, welche unter den Flossen fein durchlö,chert ist. Die jungen Conger-Aale werden inEngelland Llvers genennt und häufig gefangen,da sie mit Eßig und Senf eine wohlschmeckende Speiseausmachen. Der europäische Ocean ist ihr Va»terland, daher man an der Küste von Lrerag»ne von Johannis an, bis an Michaelis einenordentlichen Aalfang anstellt, desgleichen auch ander Küste von Lornwal und in der Severn beyGlochester geschieht.

7. Der Blind-Aal. kruraenL Loeca.

Die jetzige Art scheint ganz neu, und nicht 7.hinlänglich bekannt zu seyn, sie führet obigen Na»men, weil schlechterdings keine Augen bey ihr an» ^ecs.getroffen werden, auch ist der Umstand merkwür-dig, daß sie gar keine Flossen hat, ob sie gleichdem Körper nach die vollkommene Gestalt einesAals hat.

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