42 Vierte Claff'. l. Ordnung. KMbäuche.
spitziges Maul auslauft. Die Flosse, welche sie um«ringt, ist weiß und har einen schwarzen Rand. Ander obern Lippe best-.den Inch ein paar kurze Fortsätzewie Fühlhörner. Der Schwanz ist, wie bey den ge.meinen A llen, an de r Seiten etwas platt gedruckt,im Gaumen befinden sich wey bis drey Reihen kleinerZähnchen, deßgleichea stehen etliche kleine Hähnchenzur Seiten in den Kiekern. Man fangt diese Art, dieetwas kleiner als die Murene !>o. i. ist, im mittel»länSischen Meere, und das Fleisch ist niedlich,schmackhaft, und hat nicht viel Gräte.
6. Der Meer - Aal. I^ursena Oon^er.
6. Wir haben oben von den gemeinen Aalen erwäh»
Meer- ^, paß sic in süssen Wassern zwar erzeuget wer»Lvn den, jedoch die Gewohnheit hatten, sich in die salzigen
° Wasser zu begeben. Bey der jetzigen Art aber hatdas Gegentheil statt, denn sie werden in salzigen Was»fern qezeuger, und pflegen in Flüssen und Meerbusendie süssen Wasser hinanzusteigen. Wir nennen dar-um diese Art Meeraal, und er ist der alten Schrift-steller ihr LoitZer oder LonZrus, welches vomgriechischen Kongos hcrgenommen ist, daherauch der Rnrer diese Benennung beybehalt, wiemehrere Nationen zu thun pflegen, denn er heißtenglisch, Lon^er-Lel; französisch, Longre;hollänvisch, konALr.
Er ist an den zwey Bärtgcn, die ihm am Mau»le sitzen, deßgieichcn an einem weißlich punctirtcnStriche, der sich an der Geile befindet, zu kennen,wozu denn auch noch kommt, daß der obere Randder Rückenflosse schwarz ist. Diese Art wird größerals die größte der gemeinen Aale oder Paalinge,denn man hat vor etlichen Jahren in dem Meerbu»sen der Südersee bey Holland einen gefangen, wcl-
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