20 Eintheilung der vierten Gasse,
Eintbei- Wahrnehmungen bereicherten, denn sie machten schon
lung. ihre Anmerkungen über die Art der Athemhohlung undFortpflanzung der Fische. Jenes gab Anlaß, dieWalfische in eine besondere Classc zu bringen, diesesaber um die Knörpeifichc, welche große Eyer haben,von denen Grät- oder Beinfischen, die nur kleineEyer haben, zu unterscheiden. Jedoch erkanntensie, daß diese Art der Lintheilung noch sehr Mangel.Haft wäre.
May. Was indeßen die Grat- oder Schuppenfische,von welchen wir in diesem Theile handeln, betrift,so machre Ray zuerst eine Hauptciutheilung jwi,scheu den platt- und Rundfischen; die letzten thEeer wieder ab in solche, die keine, oder nur ein pmrFlossen unten am Körper haben, die ferner vo,länglicher Gestalt sind , als die Prickcn und Aale,oder von runder Bauart, wie die Igelfische. Diese«nigcn , welche unten am Körper zwey paar Flossenhaben, werden wieder abqethcilt in solche, welcheauf dem Rücken zwey Flossen haben, als der Cabel-jau und Schclfisch, oder die drey Flossen auf demRücken führen, wie die Forellen, Barsche und vie-le andere, oder endlich in solche, deren Rücken nurmit einer Flosse besetzt ist, welche letzte dann wiederin gewisse Classen abgetheilt werden, nämlich insolche, deren Rückenflosse weich ist, oder die in derRückenflosse vorne steife und hinten weiche Finnenhaben, und so weiter.
Aus diesem allem erhellet, daß die neuenSchriftsteller durch diese Engelländer auf den rech-ten Weg sind geführt worden, wenigstens scheintdas Zählen der Finnen in den Flossen vom willoug*bv herzustammen, obwohl der Ritter sich deren nurbedient, gewisse Arten zu bestimmen, nicht aber umdie Ordnung zu machen, die er vielmehr von derSteilung der Bauchflossen hernimmt, denn er vcr-