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i8 Einleitung in die Geschichte der Fische.
Einlei- Es läßt sich hieraus schließen , wie groß derlung. Kurzen der Fische in der ganzen Welt seyn müsse.
Wie viele Völker in America und in den Nord-Nutzen. ländern leben lediglich allein von den Fischen,wie wir vom Brodc? Die nördlichen Slberier,die Östiacken, die Laplander, die Zxaminc-schadalen und mehr dergleichen Völker, kennenja fast keine andere Speise, als die gedörrten Fische,es scy bloß gedörrt, oder gesalzen, oder geräuchert.Gewisse americanische Volker machen sich vonden Fischrogen einen Stinkkäs, den sie Vas ganzeJahr essen, und wie würde Europa mit seinemFleischvorrathe zurcchte kommen, wenn nicht die Fi-sche das ganze Jahr durch zu allerhand Arten zuhaben wären? Gewiß, der Schöpfer hat in demMeere dem Menschen eine unerschöpfliche Vorrathe-kammcr angelegt, die zu bewundern, und mitdem größten Danke zu erkennen ist, zumal die Fi-sche ihres schleimigen Wesens halben sehr nahrhaft,und guten Naturen auch sehr gesund sind, besonderswenn sie gehörig zubereitet, und mit dem richti-gen Verhältniß des Salzes und mit Citroncn, oderirgend einer vegetabilischen Säure angemacht sind.
Fisch- Kein Wunder also, daß sich die Menschen vonsang, ältesten Zeiten her beflissen haben, auf verschie-dene Art die Fische in ihre Gewalt zu bekommen,und durch Fischrcisen, Netze, Harpunen, Angel unddergleichen, ihrer habhaft zu werden; ja, daß wach-same Obrigkeiten das Maaß der Schilde in denNeuen vorschreiben, damit nicht durch allzucnge ge-strickte Garne der Brut von eigennützigen Personengeschadet werde. Doch wie jenes hin und wiederbey etlichen Arten selbst wird angezcigt werden,dieses aber in die Oeconomie gehört, so lassen wireine weitere Anführung dessen, was hievon könntegesagt werden, vor diesesmal fahren, und schreitennunmehr zur EmrheilunI dieser Classe.
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