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Vierter Theil (1774) Von den Fischen : nebst ellf Kupfertafeln
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in die Geschichte der Fische^ iz

nothwendig, waches man sicht, wenn matt einen Einlei-Plattfisch mit einem Rundfischc vergleicht. tung.

Dassenige aber, was das Schwimmen der Fi- Luft-sche am meisten befördert, ist die gedoppelte Luftbla- wcrkzeu-ft/ welche die meisten Schuppensischc haben/ um sichdamit leichter und schwerer zu machen / zu geschwei-ge;,/ daß ihr Körper selten schwerer wiegt/ als dasWasser / welches ihren Raum eimümntt. Bey eini-ge» Fischen ist diese Blase nur einzeln, als im Hech-te und Värsching/ bey andern aber gedoppelt/ oderwie zwey aneinander hängende Blasen abgewunden,wie lm Karpfen. Auch ist der Sil? und die verhält-mßmäßige Größe dieser Blase keineswegs einerley.

In den Lachsen/ Hechten und Barschen, streckt siesich der Länge nach am Rückgtade Hummer; in an-dern liegen sie freu / empfangen aber alle die Luftdurch einen Caua!/ der vhngcfehr an, ober», Magen-munde angcht / und sich ln die Blase senkt.

Dieftnigen Fische NUN/ die schwerer als dasWasser sind/ unk diese Blase nicht Haler,/ wie diePlattfische, müssen ihr LRen aus den; Boden desMeeres zubringe!,, und wenn man andern Fischendurch eine Wunde die Blaft verletzt, so sinken sie auchund kriechen am Grunde fort.

Die Schuppen endlich unterscheiden die Fische Schup-am sichtbarsten von den Amphibienfikchen, und sindentweder Horn - oder knörpelarrjg. lieg-m uegelwciseübereinander / sind bey einigen Fischen so klein/ daßman sic kaum siebt, Hey andern aber oft so groß wieein Gulden / sic bcst-hen aus nichts / als ans einergroßen Menge übereinander gewachsenen Häut-chen/ die aufoinLr.d'-r erhärten/ und haben nach Be-schaffenheit der Fische allerhand Gestalten, Strahlennud Linea»!.- r-m. Die Anzeh! derselben 'ft unbe-stimmt/ cs ..at sich aber ein Liebhaber die Mühe ge-

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