iy Einleitung
Einlei- pfindung einer Erschütterung in den Gehörwerkzeu,
kung, gen, nichts. Nur ist die Frage, ob die Fische,so wie wir, einen Klang unterscheiden, und wie wer«den wir solches erfahren ? wo ist ihr Resonanzboden?hat bcy ihnen ein Sutrum Hi§mori statt? sind dieaustern Löcherchm etlicher Fische wirkliche Gchörwe»ge, oder nur Schleimausgängc? u. s- w.
Geruch, Der Geruch der Fische ist keinem Zweifel un«terworfen. Sie haben Nasenlöcher und Geruchs«nerven, welche die Länge hinauf laufen, und bcyden Rochen gehen sie, wie ^oilin zeiget, regelmäs-sig über den hohlen Boden der Nasenlöcher hin,und breiten ihre Aestcheu zierlich aus, Ja manweiß, daß hie Zische den Gestank scheuen, sich durchBisam und andere wohlriechende Sachen locken undversamnsten fassen, und dergleichen mehr.
Gesicht, Mas die Gesichtsnerven betrift, so find siebey den Platsischen von verschiedener Länge, sienehmen von einigen Erhöhungen des Gehirnsihren Ursprung, kreutzen einander aber nicht, son-dern laufen an jeder Seite nach ihrem Auge, undsind bey den mehresten Fischen nicht einmal mitein-ander vereinigt, wohl aber bekommen die Augen,wie bey den Vögeln und vierfüßigen Thieren, ge-wisse Aeste vom andern Ncrvenpaare, und weil sich dieLichtstrahlen im Wasser weniger als in der Luftbrechen, so haben ihre Augen ein kugelrundes ery-stallinisches Wesen, welches mitten im Auge, undalso dichter an der Netzhaut steht, zugleich aber istauch der Augapfel hinten und vorne platt, so daßsie ausserhalb dem Wasser wohl nicht weit sehenfpriney.
Gefühl. Das Gefühl der Fische scheint mehr innerlichals äußerlich zu seyn, da sie zu sehr mit Schuppen ge-heckt sind, und vielleicht tragen die sehr feinen und
gabele