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in die Geschichte der Fische. 9
bis an diejenigen Löcher in der Haut reichen, welche Einleübey den Augen in dem ganzen Geschlecht- der Rochen ">ng.gefunden wcrdcr», und daher von ihm für wirklicheOhrenlöcher gehalten wurden/ die von dem Gehördieser Fische zeigten.
Zu niedrerer Bekräftigung dienet dasjenige/ wasder Herr Geoffroy von den Werkzeugen des Ge-hörs in den Rochen ausführlich beschreibt. Ermerkt nämlich an/ daß ein Vorhof/ ein Labyrinth/und drey Canäle, nebst verschiedenen nach dem Ge-hirne zu gerichteten Oefnungcn vorhanden wären.
^n dein Portale selbst war ein weicher Körper in derGröße einer Erbse, die er für den Gehörknochenhielte, gleichwie Vstein in den Karpen Md Bar-schingcn Gehorbeinchen antraf, die in den größer»
Fischen, als Cabcljau und Schelfisch ziemlich großsind.
Der Herr Professor Camper merkt ferner an,daß die Gchörbemchen steinhart, gezähnelt, und indein oberwähnten Behälter befindlich sind. Der Be-hälter selbst aber ist knörplich, hat die Gestalt einesKahns, der oben offen, und hinten an einer knochi-chen Brücke befestigt ist, welche die vörderste undgrößte Höhlung, worinn die halbcirkclförinigen Ca-näle «usgehcn, Hinte»! bestimmt. Was nun aber dieArt des Hörens bereift, so hält er solche für dienämliche, weiche durch eine Erschütterung oder Be-rührung harter Körper entsteht. Mithin lauft nun,unsers Bedünkens, die ganze Sache auf einenWettstreit aus, denn der eine sagt, die Fische hö-ren es, wenn sie jemand ruft, wie man solches inden Karpftnweihern sicht, wo die Fische zu gewissenZeilen gefüttert werden. Andere hingegen sagen tdie Fische fühlen es an der Erschütterung, wennman sic ruft, und dieses ist fast cinerlcy mit dem hö-ren, denn unser und aller Lhiere Gehör ist ohne Ein-
A ^ pfindung