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nur einen Leib, aber keine Seele hätten, widerlegte, indem erzeigte, daß auch aus diesen Kindern das Ebenbild GotteS un-verkennbar hervorleuchte, da sie mit Freude und Aufmerksamkeitvon Gott und heiligen Dingen reden hörten, beim Religions-unterrichte oft die naivsten Fragen hervorbrächten und baldsehr gut zwischen Recht und Unrecht unterscheiden lernten. Erwies auch darauf hin, in welch' traurigem und bcjammerns-wcrthen Zustande sich die meisten dieser Kinder in ihrer Hei-mat!) befänden, und wie so manche physisch und moralisch ver-dorben in die Anstalt kämen, böse seien, weil man ihnen ge-wöhnlich bös ist, aber gut würden, wenn man mit ihnen gutist, und daß bei gehöriger christlich-familiärer Pflege und Er-ziehung nebst ärztlicher Behandlung ein Theil derselben geheilt,erwerbsfähig und brauchbar für'ö Leben gemacht, ein andererTheil aber bedeutend verbessert werden könne. Hierauf wurdedie Versammlung eingeladen, das Arbeitslokal zu besuchen, wodieselbe um so angenehmer überrascht wurde, als sie anstatteiner Arbeitsausstellung 22 Kinder mit den verschiedensten Ar-beiten beschäftigt fand; in größter Stille und gespannter Auf-merksamkeit saßen alle da und nähten oder strickten, wirktenBänder und dgl. mit sichtbarer Lust und Freude. Gab sichschon während der Prüfung selbst von Seite der Anwesendenallenthalben die Freude über die Leistungen dieser Kinder kunddurch Augen des Staunens und Verwunderung, sowie durchThränen in den Augen Vieler, so konnte man am Schlüssederselben nicht nur allgemein die vollkommenste Zufriedenheitauödrücken hören, sondern auch, daß die Erwartungen einesJeden weit übcrtrvffen worden seien."
Diesen Bericht sandte mir Herr Probst mit den bescheide-nen Worten: „Das Resultat unserer Bemühungen hat einefreundliche Hand nach der ersten öffentlichen Prüfung im bei-liegenden Blatte veröffentlicht, hat uns aber wirklich zuviel gelobt." Ich schließe den Bericht über Ecksberg mit denWorten des erzbischöflichen Commissärö, die dieser- am Tageder Eröffnung sprach: „Die junge Anstalt sei ein Wunderchristlicher Liebe und Barmhersigkeit, und der Segn, Gottes