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Dritter Theil (1774) Von den Amphibien : nebst zwölf Kupfertafeln
Entstehung
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331
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izy. Geschlecht. Meerhasen, zzi

Kraft, daß er sich an einem Steine von zehn Pfundfest saugen, und wenn man ihn aufhob, denselbenso fest halten konnte, daß man ihn mit Gewalt vondcn Steinen herunter reiften mußte. Die Tor-männer machen einen Unterschied zwischen demMännchen und Weibchen, deren erstes Ko§n-kri, nnd das andere Ko^n-1<ex gencnnt wird,weil sie (und zwar um Pfingsten herum) einengroßen Ucberfluß von Rogen schieften. Beyde ha,bcn eine sehr unförmliche Gestalt, eine beinicheHaut, und eine röthliche, ins grüne fallende Far-be. Die Fischer bedienen sich derselben, um diegroßen Rochen, welche ihnen stark nachstellen, da-mit zu fangen.

Der Magen ist weit, und hat an der Mün-düng viele Angehänge, die sich in verschiedene Fe-ste ausbreitcn - der Canal der Därmer macht, wiein den vierfüßigen Thieren, verschiedene Windun«M: der Enddarm ist einen Zoll weit, und über

MH lünf Zost lang. Die Leber ist dreyeekig, und halt>n«i >kdcr Seite etwa drcy Zoll, von Farbe blaß ci»^ lronengclb. Man hat keine Gallenblase angetrof»sc zeh« len, wohl aber einen weiten Gallcngang, der sichZM ""mittelbar unter oberwähnten Angehangen in dMMagenmund ergießt,

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Die Nieren sind, nach D, Tysons Bericht,merkwürdig. Sie liegen nahe am Zwergfelle, sind>m Anfänge zwey Zoll breit, werden aber bis auseinen Zoll schmäler , und laufen endlich bey einerEge von zwey und einen halben Zoll, in einen Kör»ptt zusammen, wo sie zwey Harngange, die zurHarnblase führen, abgeben. Die Harnblase hat ih-len Ausgang bey dem Nabel in ein Gefäß, welchespttlleicht zur Auslassung des Samens dient, wozu

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